Im Überblick
Die Fokolar-Bewegung
Foto: wikipedia

Daten und Fakten

BEGINN
der Fokolar-Bewegung: 1943 in Trient (Norditalien)

GRÜNDERIN
Chiara Lubich (1920-2008)

ZUGEHÖRIGKEIT IN ZAHLEN

weltweit sind rund 2.000.000 Menschen in Verbindung, davon

-  140.000 Mitglieder
-  50.000 Christen aus über 350 Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften
-  30.000 Angehörige der großen Religionen wie Judentum, Islam,        
               Buddhismus und Hinduismus
-  70.000 Menschen ohne religiöses Bekenntnis

 
VERBREITUNG
Derzeit ist die Fokolar-Bewegung in 182 Ländern verbreitet.

SPIRITUALITÄT DER EINHEIT
Sie gründet in der Bibel – genauer in einer Aussage im Johannes-Evangelium. Im Kapitel 17, Vers 21,  bittet Jesus seinen Vater „Alle sollen eins sein“. Das Engagement für eine lebendige Beziehungskultur, für Verständigung und friedvolles Miteinander kennzeichnet auf unterschiedliche Weise das Leben von Mitgliedern und Freunden der Fokolar-Bewegung.

WORT DES LEBENS
Seit den Anfängen der Fokolar-Bewegung gehört der Impuls aus dem Evangelium zum Leben von Mitgliedern und Freunden der Fokolare in aller Welt. Jeden Monat wird ein Satz aus der Heiligen Schrift ausgewählt und mit einem exegetischen Kommentar und einer Anleitung zur Umsetzung ins tägliche Leben in über 90 Sprachen und Dialekten übersetzt.

Weltweit erreicht das Wort des Lebens eine Gesamtauflage von 3.000.000 Exemplaren und Radio- wie auch Fernsehsender übernehmen ihn zur Ausstrahlung für ein breites Publikum. Schätzungsweise 14 Millionen Menschen kommen damit in Kontakt.

ZIEL
Auf allen Ebenen und in allen Bereichen soll Respekt und Toleranz gestärkt und ein Beitrag für mehr Geschwisterlichkeit und Einheit in der Welt gegeben werden.

ORGANISATION
An ihrer Spitze steht - laut Statut - immer eine Frau. Gründerin Chiara Lubich stand der Bewegung zeitlebens vor. Bei der letzten Generalversammlung im Oktober 2014 wurde die Italienerin Maria Voce als Präsidentin für sechs Jahre gewählt. Ko-Präsident ist Jesús Moran. Die Koordination der regionalen und nationalen Aktivitäten liegt in den Händen eines Regionalrates, dem jeweils eine Frau und ein Mann gemeinsam vorstehen.