Garten Schönbrunn
Viele Zweige
ein Baum.
Foto: Wien Tourismus

Lebenswelten

Auf die Liebe kommt es an.

Für den Christen zählt nicht, wieviel er tut, sondern wie er es tut.
Nicht einmal Jesus hat zu seinen Lebzeiten die Welt sichtlich verändert. Im Gegenteil, manchmal schien sein Werk gescheitert.
Es kommt darauf an, dass wir den Plan ausführen, den Gott uns zugedacht hat. Mehr nicht, aber auch nicht weniger. Erfüllen wir unsere Aufgabe an unserem Platz voll Verehrung für seinen Willen. Dieser verweist uns auf den gegenwärtigen Augenblick, und er drängt uns dazu, uns jeweils nur einem Detail der Aufgabe zu widmen, die wir in der Welt zu erfüllen haben.
(Chiara Lubich, Alles besiegt die Liebe, Seite 201)


Innerhalb der Fokolar-Bewegung gibt es unterschiedliche Formen der Zughörigkeit.

Zum inneren Kern gehören die „Fokolare“. In diesen Wohn-Gemeinschaften leben vier oder auch mehr jungfräulich lebende Menschen, die sich ganz dem Werk zur Verfügung stellen. Sie sind die tragende Struktur der Bewegung. Zu einem Frauen- bzw. Männerfokolar gehören auch verheiratete Personen, die mit ihren Familien in der näheren oder weiteren Umgebung eines Fokolars wohnen.
„Gen“ (New Generation) nennen sich die Jugendlichen der Fokolar-Bewegung, die sich an verschiedenen Orten in Teams treffen. Sie engagieren sich in vielen sozialen Aktivitäten und Initiativen, die für ihr Alter typisch sind.
Die „Freiwilligen“ sind Männer und Frauen, die sich besonders in den unterschiedlichen Bereichen der Gesellschaft engagieren und sich für die universelle Geschwisterlichkeit im alltäglichen Umfeld einsetzen.
Priester und Ordenschristen, unter ihnen auch Bischöfe, haben sich die Spiritualität der Einheit zu eigen gemacht, sind mit der Fokolar-Bewegung verbunden und versuchen diesen Geist in die kirchlichen Strukturen und in die Pfarreien hineinzutragen und zu leben.   
Darüber hinaus teilen viele Menschen den einen oder anderen Aspekt und verstehen sich einfach als „Freunde der Bewegung“.