Noemi Ganarin

Während meiner Zeit am Gymnasium war ich fünf Jahre im Jugendrat von Wohlen, meiner Heimatgemeinde, drei davon als Präsidentin. Der Jugendrat ist eine politische Plattform für Jugendliche, durch die sie eine Stimme haben, Aktionen durchführen und politisch wahrgenommen werden. Ich habe auch dort versucht, die christliche Nächstenliebe zu leben. In den Debatten konnte es manchmal hart zu- und hergehen, da versuchte ich, immer den Respekt für Anders denkende zu bewahren, sie ausreden lassen, ihnen zuhören, und meine Meinung sachlich und ohne andere schlecht zu machen, auszudrücken. Wenn mich jemand fragte, habe ich gesagt, warum ich mich engagiere: Weil ich an Gott glaube und möchte, dass die Welt ein besserer Ort wird.

Ansonsten findet mein Engagement im Kleinen statt, die grössten Herausforderungen sind nämlich im Alltag, in der Familie, mit den Freunden, in der Schule. Jedes Mal, wenn ich jemandem helfe, setze ich ein positives Zeichen. Aber auch im Bezug zur Umwelt: ich versuche, mehr Velo zu fahren, um auch die Liebe zur Schöpfung zu leben.  

Einmal in der Woche treffe ich mich mit anderen Jugendlichen der Fokolar-Bewegung. Wir tauschen aus, wie es uns geht auf dem Weg zu Gott. Das trägt viel zu meinem persönlichen Wachstum bei. Ich kann meinen Glauben an Gott vertiefen und verstehen, wie sich dieser Glaube im Alltag ausdrückt, und ich bekomme immer wieder neue Motivation und Kraft. Das entspricht dem, was ich leben will, deshalb passt das so gut.

Zusammen machen wir z.B. Aktionen wie das jährliche Benefiz-Volleyball-Turnier in Zürich, wozu ich immer Freunde einlade. Es gibt auch im Internet weltweite Aktionen, mit denen wir uns für den Frieden einsetzen. Ich lerne, mit jeder Person eine Einheit aufzubauen, unabhängig davon, was diese religiös oder kulturell von mir unterscheidet.

Wenn ich sterbe, möchte ich, dass die Welt durch mein Leben ein besserer Ort geworden ist als vorher. Es kommt nicht drauf an, ob es nur ein ganz kleines bisschen besser oder viel besser wurde, aber die Welt sollte besser sein, weil ich gelebt habe. Ich finde, dazu hilft mir das Leben mit den Jugendlichen der Fokolar-Bewegung super.

Was gibt es noch?

Marco Tecilla

Der erste Fokolar

Dieses Licht war so stark, dass es mich völlig umhüllte!

Franz Wyrsch

Pensionierter Bahnhofsvorstand

Ich bin dabei, weil ich an Gottes unendliche Liebe glaube.

Familienbewegung

Hilfe für Kinder und ihre Familien!

Wir unterstützen "Patenschaften weltweit".

Eva-Maria Marold

Ich bin dabei, weil ich so bleiben kann, wie ich bin.

Andrea Reuter

Sopranistin

Ich bin dabei, weil Spiritualität etwas in Bewegung setzt.