Ermes Ronchi, Beten ist menschlich

Buch des Monats Juli

Beten ist ein Lebensthema mit ungeahnten Facetten. Der internationale Bestsellerautor Pater Ermes Ronchi öffnet Horizonte und geht Fragen nach:
Was ist eigentlich Beten? Erhört Gott wirklich? Was hat das Beten mit unserem Leben zu tun?

Ermes Ronchi ist überzeugt: Unser Leben selbst, unsere Sehnsucht und unsere Not sind schon Gebet. Und wenn wir bewußt den "Draht nach oben" suchen, verändert sich etwas. In uns. Mit Auswirkungen weit über uns hinaus.

Ob eine Gotteserfahrung echt ist, zeigt sich daran, ob sie uns hilft, mehr Mensch zu sein. Genau dazu sollte das Beten führen; dann ist es wirkliches Beten ...
Wer betet, kehrt 'neu aufgeladen' zurück in seinen Alltag: mit neuem Leben, mit einem anderen Horizont.

Im Beten verbinden sich Himmel und Erde, das Schweigen der Gestirne und der Lärm unserer Tage.
Im Beten vernehmen wir mehr von unserer verborgenen Lebensmelodie, da kommt die Seele ins Schwingen.
Im Beten tut sich ein Fenster auf: wir erhaschen einen Blick auf Gott, unser Leben verliert seine Härte, wird durchlässiger fürs Göttliche, es kommt zum Austausch zwischen dem Unseren und dem Seinen.
Beten gibt uns eine Ahnung von einer Präsenz: der ewig Abwesende ist da.
Beten heißt: darüber staunen können, diese Präsenz „atmen“.

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Der Titel ist zweideutig: Ist das Staunen nun "ungläubig" oder der Autor, Navid Kermani? Vermutlich ist beides irgendwie gemeint, aber ganz sicher ist es das zweite nicht. Wie das?
 
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"Sein Himmel ist unter uns:
Hier unten, manchmal ganz unten,
begegnet uns ein mütterlicher Vater.
Jemand, der will, dass wir LEBEN:"

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Der Autor: Dr. theol. Martin H. Jung ist Professor für Historische Theologie, Kirchengeschichte und Ökumenische Theologie an der Universität Osnabrück