Gemeinschaft fördern - sich zusammentun

Am 25. Jahrestag des "Forums für Politik und Geschwisterlichkeit" besucht der italienische Staatspräsident die Fokolare in ihrem Zentrum nahe Rom.

"Ich freue mich, dass ich hier sein kann und bedanke mich für den herzlichen Empfang. Der Beitrag, den die Fokolar-Bewegung in unserem Land leistet, ist, abgesehen von seiner kirchlichen Bedeutung, ein Aufruf zur Solidarität, ein Anstoß, sich zusammenzutun.“

Mit diesem Besuch wollte der italienische Präsident das Andenken an Chiara Lubich und Igino Giordani ehren, die in der Kapelle des Fokolar-Zentrums begraben sind. Er habe das Glück gehabt, Giordani noch persönlich als Jugendlicher kennenzulernen, erzählte er später.

 

Der Besuch des Staatsoberhauptes fiel just auf den 25. Jahrestag der Gründung des „Forums Politik und Geschwisterlichkeit“, an den auch der Papst beim mittäglichen Angelus-Gebet erinnert hatte. Auch diese Initiative inspiriert sich u.a. an Igino Giordani, der sich im italienischen Parlament für ein werteorientiertes Engagement über die politischen Lager hinweg eingesetzt hatte. Politiker verschiedener Länder und unterschiedlicher politischer Parteien engagieren sich in diesem Netzwerk für ein positives Wertefundament und eine „Politik mit Qualität“.
Bei seiner Ankunft verweilte Präsident Mattarella kurz an der neuen Bronzeskulptur des Abgeordneten Igino Giordani, der als Mitbegründer der Fokolar-Bewegung betrachtet wird. Geschaffen wurde die Skulptur vom italienischen Bildhauer Peter Kostner und wurde am 18. April eingeweiht.
 

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